Schulung · Workshop · Coaching · Beratung
Dauer: ab 1 Tag (8 UE) | Preis: ab 900 EUR (netto) | Live online oder vor Ort | Termin nach Vereinbarung
Datenbank-Beratung und Schulung: Datenmodell, relationale Datenbanken, MySQL, MariaDB, SQLite, NoSQL, MongoDB und Redis – live-online oder vor Ort.
Gesamtpreis für bis zu 3 Teilnehmende · Unverbindliche Anfrage · Keine Vorkasse

Ob eine Anwendung später schnell, stabil und pflegbar ist, entscheidet sich oft beim Datenbankentwurf: Welche Tabellen oder Dokumente gibt es, wie hängen sie zusammen, welche Schlüssel und Regeln sichern die Daten ab – und ist eine relationale Datenbank überhaupt die richtige Wahl oder passt ein Dokumentenspeicher, ein Key-Value-Store oder eine Graphdatenbank besser? Auf dieser Seite finden Sie Beratung und Schulungen zu genau diesen Fragen, über Produktgrenzen hinweg.
Wir arbeiten mit relationalen Systemen wie MySQL, MariaDB, SQLite, PostgreSQL und Microsoft SQL Server ebenso wie mit NoSQL-Datenbanken wie MongoDB, Redis, Cassandra und Neo4j sowie den verwalteten Datenbankdiensten der großen Cloud-Anbieter.
Sie setzen ein Datenmodell in belastbare Tabellen um: passende Datentypen, Primär- und Fremdschlüssel, Referenzaktionen, Indizes und Constraints – und spätere Schemaänderungen als nachvollziehbare Migration.
Sie richten eine Datenbank-Testumgebung im Docker-Container ein, verbinden sich per Kommandozeile und VS Code, legen Schemas und Tabellen an, füllen sie mit Daten und schreiben erste Abfragen.
Sie entwerfen MongoDB-Datenmodelle von den Abfragen der Anwendung her, entscheiden begründet zwischen Einbetten und Referenzieren und sichern das Schema mit Validierung und Versionierung ab.
Sie installieren MongoDB lokal, im Container oder in Atlas, lesen und ändern Dokumente mit mongosh und binden die Datenbank über die offiziellen Treiber an Python, Node.js, PHP oder Go an.
Sie verwalten MySQL-Datenbanken mit MySQL Workbench und SQL: Grundlagen des Datenbankdesigns im EER-Diagramm, dazu fortgeschrittene Techniken wie Prozeduren, Trigger, Sicherung mit MySQL Shell und die Analyse langsamer Abfragen.
Sie legen Datenbanken und Tabellen in MySQL und MariaDB an, wählen passende Datentypen, schreiben Abfragen mit Joins und Funktionen und kennen die Stellen, an denen beide Systeme vom SQL-Standard abweichen.
Sie richten einen MySQL- oder MariaDB-Server auf Windows, macOS, Linux oder im Container ein, konfigurieren ihn über Optionsdateien, legen Konten mit passenden Hosts, Rollen und Passwortregeln an und wählen die richtige Speicher-Engine.
Nach einem Tag wissen Sie, was PostgreSQL von anderen Datenbanken unterscheidet, verbinden sich per psql und grafischer Oberfläche und können begründet entscheiden, ob es für Ihr Projekt die richtige Wahl ist.
Sie legen Indizes mit passenden Mappings an, finden per Query DSL oder ES|QL genau die richtigen Dokumente, werten sie mit Aggregationen aus und visualisieren die Ergebnisse in Kibana.
Sie bauen eine vollständige Webanwendung: REST-API mit Express und Mongoose auf Node.js, React-Oberfläche mit Formularen und Datenabruf – lauffähig in Docker und mit Tests abgesichert.
Sie entwerfen ein Data Warehouse in SQL Server mit Dimensionen, Faktentabellen und Columnstore-Indizes, sichern Datenqualität und Stammdaten ab und beurteilen, wann Azure Synapse oder ein Fabric Warehouse der bessere Ort ist.
Sie installieren SQL Server, entwerfen Tabellen mit sauberen Schlüsseln und Constraints, schreiben T-SQL-Abfragen und Prozeduren und sichern, schützen und überwachen Ihre Datenbanken im Alltag.
Sie wählen für jeden Datentyp den passenden verwalteten NoSQL-Dienst auf AWS, Google Cloud oder Azure aus und kennen dessen Konsistenz-, Kapazitäts- und Kostenmodell, bevor die erste Rechnung kommt.
Von den Grundlagen bis zur Anwendung: Sie bereiten Daten in Dokument-, Wide-Column- und Graph-Datenbanken mit Python auf, erkunden sie in Jupyter und bauen daraus Merkmale und Modelle, deren Ergebnisse zurück in die Datenbank fließen.
Sie kennen nach einem Tag die vier NoSQL-Typen, ihre Kompromisse bei Konsistenz und Abfragen und treffen mit einer Entscheidungsmatrix eine begründete Wahl zwischen NoSQL und relationaler Datenbank.
Mit Oracle APEX entstehen direkt auf Ihrer Oracle-Datenbank Anwendungen mit interaktiven Berichten, Formularen, Diagrammen und abgestufter Zugriffssteuerung – versioniert und geordnet bis in den Produktivbetrieb gebracht.
Sie wählen für jede Aufgabe die passende Redis-Datenstruktur – Strings und Hashes für Cache und Sitzungen, Listen und Streams als Warteschlange, Sorted Sets als Rangliste – und benennen Schlüssel so, dass das Modell wartbar bleibt.
Sie messen und verbessern die Leistung eines Redis-Servers mit Pipelining, redis-benchmark und I/O-Threads und bauen mit Redis Search und Redis JSON eine schnelle Volltext- und Dokumentensuche.
Sie lernen SQL gründlich und produktunabhängig – von Abfragekomposition, Joins und Funktionen über Unterabfragen, CTEs und Views bis zu Datenänderungen in Transaktionen – und erkennen, wo PostgreSQL, MySQL, SQL Server und SQLite voneinander abweichen.
Die Abfragesprache SQL in allen Facetten finden Sie auf der Seite SQL, die Produkte von Microsoft und der PostgreSQL-Community auf eigenen Seiten: SQL Server und PostgreSQL. Wer Daten aus Datenbanken für Berichte und Analysen nutzen will, findet weitere Themen unter Analytics + Business Intelligence (BI) und Big Data und Data Science.
Die Beratung lohnt sich vor einer Architekturentscheidung: Wir gehen mit Ihnen Datenstruktur, Abfragemuster, Konsistenzanforderungen und Betriebsmodell durch und vergleichen die in Frage kommenden Datenbanktypen. Im Workshop entwerfen Entwicklerteam und Fachbereich gemeinsam ein Datenmodell. Schulungen vermitteln einem Team ein System oder eine Technik vollständig, Coaching begleitet Einzelne beim Entwurf oder bei der Überarbeitung einer konkreten Datenbank.
Für eine berufliche Weiterbildung, etwa in Richtung Data Engineer, oder einen zertifizierten Kurs zu relationalen Datenbanken und SQL ist eine Förderung mit Bildungsgutschein (AZAV) oder für Beschäftigte über das Qualifizierungschancengesetz (QCG) möglich.
Ausgangspunkt sind die Abfragen Ihrer Anwendung, die Struktur der Daten und die Anforderungen an Konsistenz und Skalierung. Für viele betriebliche Anwendungen bleibt eine relationale Datenbank die beste Wahl; Dokument-, Key-Value- oder Graphdatenbanken spielen ihre Stärken bei bestimmten Mustern aus. Der NoSQL-Schnelleinstieg liefert dafür eine Entscheidungsmatrix.
Ja, das ist häufig der ergiebigste Teil. Sie zeigen uns Schema oder Diagramm, und wir arbeiten gemeinsam Schwachstellen und Verbesserungen heraus – im Coaching oder als Fallbeispiel in einer Schulung.
Ein Schulungstag kostet ab 900 Euro netto zzgl. MwSt. bei bis zu drei Personen. Für größere Teams bekommen Sie nach dem Vorgespräch ein Angebot, ohne Vorkasse.
Für die Einsteigerseminare nicht. Bei MongoDB, Redis und NoSQL in der Praxis sind Grundkenntnisse in einer Programmiersprache wie Python oder JavaScript hilfreich, weil die Datenbank aus einer Anwendung heraus angesprochen wird.
Wir unterstützen Sie in einem strukturierten Prozess bei der Erarbeitung neuer Erkenntnisse und Perspektiven durch zielgerichtete Fragen und relevanten Input.
Wir starten mit einem Impulsvortrag über Ihr Thema. Gemeinsam entwickeln wir dann Ihre Vision und definieren Ziele. Dabei stellen wir sicher, dass jeder gehört wird, die Diskussion beim Thema bleibt und Ergebnisse erarbeitet werden.
Wir liefern Wissen und Erfahrung zu Ihrem Thema und gestalten eine aktive sowie intensive Lernerfahrung, mit dem Ziel, Können zu vermitteln und aufzubauen.
Hüttenwerke Krupp Mannesmann GmbH
Westdeutsches Protonentherapiezentrum Essen gGmbH
AED-SICAD GmbH
1. Bedarf klären: Im kostenlosen Vorgespräch besprechen wir Ziele, Vorkenntnisse und Praxisaufgaben.
2. Angebot abstimmen: Inhalte, Format (live online oder vor Ort), Dauer und Preis legen wir gemeinsam fest.
3. Schulung durchführen: Sie arbeiten an Übungen aus Ihrem Alltag oder an einem neutralen Beispiel und nehmen konkrete nächste Schritte mit.
Die 900 EUR netto sind der niedrigste Gesamtpreis für eine firmeninterne Veranstaltung mit bis zu drei Teilnehmenden. Größere Gruppen und einen anderen Umfang bieten wir individuell an. Der verbindliche Preis steht in Ihrem Angebot.
Ja. Welche Aufgaben sich eignen, welche Zugänge nötig sind und wie wir die Vertraulichkeit sichern, klären wir im Vorgespräch. Alternativ arbeiten wir an einem neutralen Beispiel.
Nein. Sie erhalten zuerst ein abgestimmtes Angebot und entscheiden dann über die Beauftragung. Eine Vorkasse gibt es nicht.