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Pi Coding Agent Schulung: Open-Source-Agent selbst erweitern

Pi Coding Agent: Vom schlanken KI-Assistenten zum eigenen Development Agent

Dauer: ab 1 Tag | Preis: ab 900 EUR (Netto) | Termin: Ganztägig + halbtägig

Sie richten den quelloffenen Pi Coding Agent mit Modellen Ihrer Wahl ein, sichern ihn ab und bauen ihn mit AGENTS.md, Skills, Prompt Templates, Packages und eigenen Extensions zu Ihrem Werkzeug aus.

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Pi Coding Agent: ein kleiner Kern, den Sie selbst zum passenden Werkzeug ausbauen

Viele Werkzeuge für die Programmierarbeit im Terminal bringen von Anfang an Dutzende Funktionen, feste Abläufe und eigene Regeln mit. Pi geht den umgekehrten Weg: Der quelloffene Coding Agent startet mit einem kurzen Systemprompt und wenigen Grundwerkzeugen zum Lesen, Schreiben, Bearbeiten und Ausführen von Befehlen. Alles Weitere – Modelle, Projektregeln, Werkzeuge, Freigaben, Oberfläche – legen Sie selbst fest. Das Seminar zeigt, wie aus diesem Baukasten ein Setup wird, das zu Ihren Projekten und Ihrer Arbeitsweise passt.

Nach Installation und Anbindung von Cloud- und lokalen Modellen arbeiten Sie direkt an realen Repositorys: Code analysieren, Features umsetzen, Fehler eingrenzen, Refactorings durchführen. Context Engineering steht dabei im Mittelpunkt, denn bei einem knappen Systemprompt entscheidet der Kontext, den Sie liefern, über die Qualität. Mit einer AGENTS.md halten Sie Projektregeln fest, Skills bündeln wiederkehrendes Wissen, Prompt Templates machen häufige Aufträge per Slash-Befehl abrufbar. Packages bringen fertige Erweiterungen mit, und eigene Extensions in TypeScript ergänzen Tools, Commands und Prüfungen, die Ihnen fehlen.

Weil Pi Befehle standardmäßig ohne Rückfrage ausführt, gehört die Frage nach der passenden Autonomie von Anfang an dazu. Sie schränken die verfügbaren Werkzeuge ein, bauen Freigabeprüfungen als Extension, isolieren Pi bei Bedarf in einem Docker-Container und prüfen Packages, bevor sie mit Ihren Rechten laufen. Für lange Arbeitssitzungen lernen Sie das Session-Management kennen: Verlauf als Baum, Forks für alternative Lösungswege, Warteschlangen für Folgeaufträge und Compaction.

Als Übungsprojekt dient die Bootsreservierung eines Rudervereins, an der Sie Ihre Konfiguration Schritt für Schritt aufbauen und am Ende als eigenes Package sichern. Werkzeuge mit größerem Funktionsumfang behandeln die Seminare zu OpenAI Codex und Claude Code für Entwickler.

Was mir an Pi gefällt, ist die Ehrlichkeit des Ansatzes: Der Agent tut wenig von selbst, und genau deshalb sehen Sie, was er tut. Kein versteckter Plan-Modus, keine stillen Subagents, kein Regelwerk, das Sie nicht selbst geschrieben haben. Das zwingt dazu, über Kontext, Werkzeuge und Freigaben bewusst zu entscheiden – Dinge, die bei umfangreichen Werkzeugen gern untergehen. Wer einmal eine eigene Extension für Pi geschrieben hat, versteht Coding-Agenten insgesamt besser. Die Kehrseite: Ohne Ihre Leitplanken läuft jeder Befehl mit Ihren Rechten. Freiheit und Verantwortung kommen hier im selben Paket.
Themen und Inhalte für Ihre Beratung, Coaching, Workshop, Training, Schulung und Weiterbildung:

Pi Coding Agent: Vom schlanken KI-Assistenten zum eigenen Development Agent

Pi verstehen: Warum noch ein Coding Agent?
  • Was Pi von umfangreichen Coding-Werkzeugen unterscheidet: kurzer Systemprompt, wenige Grundwerkzeuge
  • Das Prinzip des schlanken Agenten: was bewusst fehlt und per Erweiterung nachrüstbar ist
  • Pi im Vergleich mit Claude Code und Codex: Erweiterbarkeit, Modellwahl, Voreinstellungen
  • Grundbegriffe im Zusammenspiel: Modell, Werkzeuge, Kontext und Session
  • Wo Pi im Entwicklungsalltag nützt: Terminalarbeit, Skripte, maßgeschneiderte Abläufe
  • Einsatzszenarien für Einzelne und für Teams mit gemeinsamer Konfiguration im Repository
  • Grenzen und realistische Erwartungen: was ein kleiner Kern nicht von selbst mitbringt
  • Vom Chatbot zum Werkzeug, das Dateien liest, schreibt, bearbeitet und Befehle ausführt
  • Quelloffener Code: Pi lesen, nachvollziehen und Verhalten bei Bedarf selbst anpassen
Pi – Installation, Modelle und Konfiguration
  • Pi per Installationsskript oder über npm installieren, Node.js-Voraussetzungen und Terminal vorbereiten
  • Unterstützte Modellanbieter anbinden: große Cloud-Anbieter und Modell-Router
  • Cloud-Modelle und lokale Modelle, etwa über Ollama, nach Qualität, Kosten und Datenschutz einordnen
  • API-Schlüssel konfigurieren oder per Anmeldung ein vorhandenes Abonnement nutzen
  • Modelle je Aufgabe wählen und während der Session mit /model wechseln
  • Thinking Levels einstellen: wann mehr Nachdenken lohnt und was es an Zeit und Tokens kostet
  • Globale Einstellungen im Benutzerverzeichnis versus Projektkonfiguration im Ordner .pi
  • Persönliche Pi-Arbeitsumgebung aufbauen: Standardmodell, Tastenkürzel, Themes
  • Eigene Modelle und OpenAI-kompatible Endpunkte in der Modellkonfiguration eintragen
Sicherheit und kontrollierter Agentenzugriff in Pi
  • Das Sicherheitsmodell von Pi: Befehle laufen standardmäßig ohne Rückfrage mit Ihren Benutzerrechten
  • Vertrauen auf Projektebene bewusst vergeben: projektlokale Erweiterungen erst nach Prüfung laden
  • Dateizugriffe kontrollieren: Arbeitsverzeichnis, Schreibrechte, Sicherung über Git
  • Terminalzugriffe und ausführbare Befehle bewerten: harmlos, riskant, zerstörerisch
  • Verfügbare Werkzeuge beim Start gezielt einschränken, etwa auf rein lesende Arbeit
  • Risiken autonom arbeitender Agenten erkennen: Löschbefehle, Datenabfluss, Prompt Injection
  • Berechtigungen passend zum Projekt gestalten: Freigabeprüfung statt Vollzugriff
  • Pi optional in Docker isolieren: eingehängte Volumes, Netzwerk, Zugangsdaten
  • Was beim Modellanbieter ankommt: Dateiinhalte, Befehlsausgaben und Sitzungsverlauf
Pi im täglichen Development Workflow
  • Bestehende Projekte mit Pi erschließen: Struktur, Build, Einstiegspunkte
  • Dateien und Verzeichnisse als Kontext verwenden und mit @ gezielt referenzieren
  • Terminalbefehle durch den Agenten ausführen lassen und Ausgaben auswerten
  • Code analysieren und Zusammenhänge über Module hinweg verstehen
  • Features strukturiert entwickeln: kleiner Schritt, Test, nächster Schritt
  • Bugs systematisch untersuchen: reproduzieren, eingrenzen, beheben, absichern
  • Refactoring mit Pi durchführen: Umbenennen, Extrahieren, Abhängigkeiten lösen
  • Ergebnisse prüfen statt KI-Code blind übernehmen: Diff, Tests, eigene Lektüre
  • Bilder und Screenshots in die Session geben, z. B. Fehlermeldungen einer Oberfläche
  • Pi nicht interaktiv im Druckmodus für Skripte und kleine Automatisierungen nutzen
Context Engineering in Pi statt Prompt-Zufall
  • Warum guter Kontext mehr bewirkt als lange Prompts – gerade bei kurzem Systemprompt
  • Relevante Dateien gezielt bereitstellen statt das ganze Repository einzulesen
  • Anforderungen eindeutig formulieren: Ziel, Grenzen, Prüfbefehl
  • Kontext klein und aussagekräftig halten: lange Ausgaben kürzen, Irrwege abschneiden
  • Große Codebasen navigierbar machen: Übersichtsdateien, Modulgrenzen, Suchbefehle
  • Arbeitsaufträge in Schritte zerlegen, die jeweils mit einem Test enden
  • Planen ohne eingebauten Plan Mode: Plan als Markdown-Datei schreiben lassen und prüfen
  • Kontextverlust und unnötigen Tokenverbrauch vermeiden; Kosten je Session beobachten
  • Systemprompt projektweise ergänzen oder ersetzen – und die Folgen abschätzen
AGENTS.md als Betriebsanleitung für den Pi-Agenten
  • Die Aufgabe der AGENTS.md: Projektwissen, das Pi bei jedem Start einliest
  • Globale und lokale Instruktionen: Benutzerverzeichnis, übergeordnete Ordner, Projekt
  • Projektregeln dauerhaft hinterlegen: Build, Tests, gesperrte Verzeichnisse
  • Architekturkonventionen beschreiben: Schichten, Abhängigkeitsrichtung, Namensregeln
  • Coding Standards definieren und auf Linter- und Formatter-Konfiguration verweisen
  • Test- und Qualitätsanforderungen festlegen: was vor dem Abschluss grün sein muss
  • Kurze Instruktionen statt überladener Regelwerke: jede Zeile kostet Kontext
  • AGENTS.md als Teil einer agentenfreundlichen Codebasis, die auch andere Werkzeuge lesen
Pi Packages und zusätzliche Fähigkeiten
  • Das Erweiterungskonzept: Packages bündeln Extensions, Skills, Prompt Templates und Themes
  • Sinnvolle Packages auswählen und mit pi install aus npm oder Git einbinden
  • Webzugriffe ergänzen: Suche und Seitenabruf als zusätzliche Werkzeuge
  • Guardrails per Package: Freigabeabfragen und Sperrlisten für Befehle
  • Subagents für komplexere Aufgaben über Erweiterungen nachrüsten
  • Erweiterungen kontrolliert in Workflows einführen: global oder nur im Projekt, Versionen festhalten
  • Nutzen und Risiken zusätzlicher Fähigkeiten bewerten: Quellcode vor der Installation lesen
  • Einen eigenen Werkzeugkasten für typische Projekte zusammenstellen
  • MCP-Server mit pi mcp add oder per mcp.json anbinden – seit Pi 0.99 eingebaut
Wiederverwendbare Pi-Agent-Skills entwickeln
  • Vom einmaligen Prompt zum Skill: Anleitung, die Pi bei Bedarf nachlädt
  • Geeignete Aufgaben für Skills finden: wiederkehrend, mehrschrittig, fehleranfällig
  • Skills strukturiert beschreiben: SKILL.md mit Name, Beschreibung und Arbeitsschritten
  • Entwicklungswissen mit Skripten und Referenzdateien im Skill-Ordner bündeln
  • Projektworkflows als Skills modellieren: Release, Datenbankmigration, Changelog
  • Skills für Analyse, Entwicklung und Qualitätssicherung einsetzen
  • Persönliche und projektspezifische Skills trennen und passend ablegen
  • Eigene Skill-Bibliothek aufbauen und im offenen Skill-Format mit anderen Agenten teilen
Prompt Templates für wiederkehrende Aufgaben
  • Wiederkehrende Prompts sammeln und systematisieren
  • Prompt Templates als Markdown-Dateien anlegen und per Slash-Befehl aufrufen
  • Templates für Code-Reviews: Prüfkriterien, Ausgabeformat, Schweregrade
  • Templates für Refactoring und Fehlersuche entwickeln
  • Projektkontext einbeziehen: Dateiverweise und Hinweise auf Befehle im Template
  • Anforderungen parametrisieren: Argumente beim Aufruf an das Template übergeben
  • Templates mit Skills und AGENTS.md abstimmen: was gehört wohin?
  • Vom improvisierten Prompting zum reproduzierbaren Ablauf im ganzen Team
Pi Extensions: den Coding Agent selbst erweitern
  • Architektur der Extensions: TypeScript-Module mit Zugriff auf Ereignisse, Session und Oberfläche
  • Eigene Tools registrieren: Parameter-Schema, Ausführung, Rückgabe an das Modell
  • Benutzerdefinierte Commands entwickeln, z. B. für Deployment-Vorschau oder Ticketabruf
  • Verhalten der Oberfläche beeinflussen: Statuszeile, Dialoge, eigene Darstellungen
  • Permission Checks integrieren: Werkzeugaufrufe vor der Ausführung abfangen und bestätigen
  • Projektwerkzeuge zugänglich machen: Testlauf, Datenbankabfrage, interne API
  • Extensions sicher konzipieren: minimale Rechte, keine Geheimnisse im Code, saubere Fehler
  • Pi mit Pi erweitern: Extensions und Konfiguration vom Agenten selbst schreiben lassen
  • Extensions während der Entwicklung neu laden und testen, ohne die Session zu verlieren
Fortgeschrittenes Session-Management in Pi
  • Sessions als Arbeitskontext: gespeicherter Verlauf mit Verzweigungen als Baum
  • Bestehende Arbeit wieder aufnehmen: letzte Session fortsetzen oder aus der Liste wählen
  • Nachrichten gezielt steuern: während der Arbeit eingreifen, korrigieren, abbrechen
  • Folgeaufträge in eine Warteschlange stellen, die Pi nach dem aktuellen Schritt abarbeitet
  • Sessions klonen, um vom gleichen Stand aus neu anzusetzen
  • Alternative Lösungswege über Forks untersuchen und vergleichen
  • Session Trees navigieren und zu einem früheren Punkt im Verlauf zurückspringen
  • Lange Sessions durch Zusammenfassungen und Compaction beherrschbar halten
  • Sessions exportieren und teilen, z. B. als HTML-Protokoll für Review oder Dokumentation
Pi ohne eingebaute Freigaben absichern
  • Pi zuerst im Container starten: nur der Projektordner eingehängt, keine SSH-Schlüssel des Hosts
  • Fremde Pi-Packages vor pi install lesen – Extensions laufen als Code mit vollen Rechten
  • Eigene Freigabe-Extension für rm -rf, git push und Schreibzugriffe außerhalb des Projekts
  • API-Schlüssel für Pi je Projekt trennen und Ausgabenlimits beim Anbieter setzen
  • Vertrauliche Repositorys in Pi nur mit lokalem Modell bearbeiten
Praxisprojekt: Bootsreservierung für einen Ruderverein
  • Bestehende Reservierungs-App des Vereins analysieren: Boote, Mannschaften, Sperrzeiten bei Hochwasser
  • Projektregeln und Kontext definieren und eine eigene AGENTS.md erstellen
  • Skills für Testlauf und Migration auswählen oder entwickeln, Review als Prompt Template anlegen
  • Freigabe-Extension einbinden und ein Feature mit Fork für zwei Lösungswege umsetzen
  • Die eigene Pi-Konfiguration als Package für künftige Projekte sichern und verbessern
Lernziele
  • Sie installieren Pi, binden Cloud- und lokale Modelle an und wählen Modell und Thinking Level je Aufgabe
  • Sie begrenzen Werkzeuge und Zugriffe von Pi und isolieren den Agenten bei Bedarf in einem Container
  • Sie halten Projektregeln kurz in einer AGENTS.md fest und liefern Kontext so, dass Pi ohne eingebauten Plan Mode planvoll arbeitet
  • Sie erstellen Skills und Prompt Templates und stellen Ihre Erweiterungen als Package zusammen
  • Sie entwickeln eine Extension in TypeScript mit eigenem Tool, Command und Freigabeprüfung
  • Sie steuern lange Arbeitssitzungen mit Warteschlange, Forks, Session Tree und Compaction
Zielgruppe
  • Entwickler:innen, die einen anpassbaren Coding Agent mit eigenen Modellen und eigenen Regeln einsetzen wollen
  • Entwickler:innen, die verstehen möchten, wie Coding-Agenten intern arbeiten, und eigene Werkzeuge dafür bauen
  • Voraussetzungen: sicherer Umgang mit Terminal und Git; Grundkenntnisse in TypeScript für die Extensions

*) Die Inhalte werden individuell abgestimmt und mit Praxisbeispielen abgerundet.

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