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Claude Code Intensivschulung: agentische Systeme und Agent SDK

Claude Code komplett: Multi-Agent-Workflows, MCP, Skills, Hooks und Kontext

Dauer: ab 1 Tag | Preis: ab 900 EUR (Netto) | Termin: Ganztägig + halbtägig

Claude Code Intensiv: Sie entwickeln agentische KI-Systeme mit Agent SDK, orchestrieren Subagenten, gestalten Werkzeuge, Schemas und Gates und betreiben die Abläufe zuverlässig – mit Kontextmanagement und klaren Eskalationsregeln.

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Agentensysteme mit Claude Code: Wo brechen sie, und was hält sie stabil?

Ein System, das mehrere Arbeitsschritte selbstständig plant, Werkzeuge aufruft und Ergebnisse weiterreicht, scheitert selten an der Modellqualität – sondern an Übergaben, Werkzeugbeschreibungen und fehlenden Kontrollpunkten. Dieses Intensivseminar behandelt Claude Code und das Agent SDK deshalb als Bausteine einer Architektur: Sie verstehen den Agentic Loop bis auf die Ebene von stop_reason und tool_result, entwerfen Hub-and-Spoke-Systeme mit Koordinator und Subagenten und legen fest, wo Regeln als Text genügen und wo Code sie erzwingen muss.

Die achtzehn Kapitel folgen den Stellen, an denen produktive Systeme brechen. Sie lernen, warum mehr Werkzeuge einen Agenten schlechter machen können, wie eine präzise Beschreibung mit Abgrenzung zu ähnlichen Werkzeugen die Fehlauswahl senkt und wie Fehlerantworten aussehen müssen, damit ein nachgelagerter Agent einen Zugriffsfehler nicht für ein leeres Ergebnis hält. Weitere Themen sind parallele Ausführung und ihre Kosten, MCP-Konfiguration auf Projekt- und Benutzerebene, die CLAUDE.md-Hierarchie, Skills mit eigenem Kontext und pfadspezifische Regeln, headless Läufe mit -p in CI/CD, Match Criteria und Few-Shot-Beispiele, JSON Schema ohne erfundene Pflichtfelder, die Wahl zwischen synchroner API und Batch-Verarbeitung, Kontextmanagement gegen Lost in the Middle sowie Eskalationsregeln für Human in the Loop.

Betrieb heißt auch: Grenzen technisch ziehen. Werkzeugfreigaben im SDK erfolgen per Callback, Läufe in der Pipeline bekommen eine explizite Werkzeugliste, ein Rundenlimit und ein Budget, und ein Subagent, der fremde Webseiten liest, erhält keine schreibenden Werkzeuge – Inhalte aus MCP-Ergebnissen können Anweisungen einschleusen.

Das Seminar richtet sich an erfahrene Entwickler:innen, Architekt:innen und AI Engineers. Den Einstieg in die tägliche Arbeit bietet Claude Code für Entwickler, Teamprozesse mit Tests und Pull Requests behandelt Claude Code Praxis. Als Projekt entsteht eine Vorprüfung von Bauanträgen mit Koordinator, Fachprüfern und Eskalation an die Sachbearbeitung.

Agentensysteme fallen in der Praxis selten wegen des Modells aus, sondern an Stellen, die in keiner Demo vorkommen: ein Werkzeug, dessen Beschreibung zwei Lesarten zulässt; ein Subagent, der den Auftrag ohne die entscheidende Randbedingung bekommt; ein Pflichtfeld im Schema, das das Modell lieber erfindet als leer lässt. Zuverlässigkeit entsteht an den Übergängen – zwischen Agenten, zwischen Text und Code, zwischen Maschine und Mensch. Wer diese Übergänge bewusst entwirft und mit Gates absichert, kann einem System mehr zutrauen, ohne ihm blind zu vertrauen.
Themen und Inhalte für Ihre Beratung, Coaching, Workshop, Training, Schulung und Weiterbildung:

Claude Code komplett: Multi-Agent-Workflows, MCP, Skills, Hooks und Kontext

Agentische Architekturen verstehen und den Agentic Loop beherrschen
  • Agentische Architektur und Orchestrierung: Modell, Werkzeuge, Steuerlogik und Zustand
  • Aufbau und Funktionsweise des Agentic Loop: Anfrage, Werkzeugaufruf, Ergebnis, nächste Runde
  • Das Feld stop_reason korrekt interpretieren: end_turn, tool_use, max_tokens und weitere Werte
  • Auf tool_use gezielt verzweigen und mehrere Werkzeugaufrufe einer Antwort abarbeiten
  • Werkzeugergebnisse als tool_result mit passender ID sauber an die Historie anhängen
  • Den Loop kontrolliert und korrekt fortsetzen
  • Zustandsinformationen zwischen Iterationen bewahren
  • Fehler durch unvollständige Historie vermeiden: fehlende Ergebnisse, vertauschte Reihenfolge
  • Zu frühes Beenden des Agentic Loop erkennen
  • Robuste Abbruchbedingungen für produktive Systeme definieren: Rundenlimit, Zeit, Budget
  • Agent SDK als fertiger Loop: wann der eigene Loop über die Messages API sinnvoller ist
Hub-and-Spoke-Architekturen für Multi-Agenten-Systeme entwerfen
  • Grundlagen des Hub-and-Spoke-Modells: ein Koordinator, spezialisierte Subagenten
  • Kommunikationsflüsse zwischen Koordinator und Subagenten
  • Komplexe Aufgaben sinnvoll zerlegen
  • Subagenten gezielt aufrufen und steuern
  • Relevanten Kontext vollständig im Auftrag an spezialisierte Agenten übergeben
  • Ergebnisse mehrerer Agenten konsolidieren
  • Fehler einzelner Subagenten kontrolliert behandeln
  • Fehlendes Gedächtnis zwischen Koordinator und Subagent verstehen: jeder Subagent startet ohne Vorgeschichte
  • Unvollständige Koordinatorausgaben diagnostizieren
  • Rollen, Verantwortlichkeiten und Übergabepunkte sauber definieren
  • Wann ein einzelner Agent genügt: Mehrkosten und Fehlerquellen von Multi-Agenten-Systemen
Agent-Tool (früher Task-Tool) und parallele Ausführung strategisch einsetzen
  • Einführung in das Werkzeug Agent zum Starten von Subagenten (bis Version 2.1.63 Task-Tool)
  • Agent läuft ohne Rückfrage: Delegation über tools oder disallowedTools steuern, nicht über allowedTools
  • Subagenten parallel ausführen
  • Sequenzielle und parallele Aufrufe unterscheiden
  • Abhängigkeiten zwischen Teilaufgaben erkennen
  • Ergebnisse paralleler Prozesse zusammenführen
  • Risiken konkurrierender Agentenaktivitäten bewerten: gleiche Dateien, Git-Worktrees zur Trennung
  • Die Stakes-Proportionate-Regel praktisch anwenden: Kontrolle wächst mit der Tragweite
  • Kosten, Geschwindigkeit und Kontrollbedarf austarieren
Programmatic Control, Gates und Hooks für belastbare Abläufe
  • Programmatic Gates verstehen: Code entscheidet, nicht die Formulierung im Prompt
  • Kritische Aktionen technisch absichern
  • Tool Call Interception mit PreToolUse-Hooks: erlauben, ablehnen, nachfragen
  • PostToolUse-Hooks verstehen
  • Ergebnisse nach Werkzeugaufrufen prüfen und Rückmeldung an den Agenten geben
  • Regelverstöße programmatisch erkennen
  • Promptsteuerung und technische Kontrolle kombinieren
  • Grenzen rein sprachlicher Instruktionen erkennen
  • Kontrollpunkte für sensible Workflows entwerfen
  • Hooks in Claude Code und Hook-Callbacks im Agent SDK vergleichen
Tool Design und MCP-Integration professionell gestalten
  • Grundlagen guten Tool Designs: ein Zweck, klare Namen, kleine Ein- und Ausgaben
  • MCP-Integration strukturiert planen
  • Einfluss von Werkzeugbeschreibungen auf die Auswahl durch das Modell
  • Vage Beschreibungen identifizieren
  • Tool-Fehlselektion systematisch diagnostizieren
  • Vollständige Werkzeugbeschreibungen verfassen
  • Eingaben, Ausgaben und Grenzen eindeutig dokumentieren
  • Den Abschnitt „vs. similar tools“ gezielt einsetzen
  • Überlappende Werkzeuge voneinander abgrenzen
  • Tool-Portfolios für zuverlässige Auswahl optimieren
  • Eigene MCP-Server mit dem offiziellen SDK in TypeScript oder Python bauen und mit dem MCP Inspector testen
Fehlerbehandlung für produktive Agentensysteme entwickeln
  • Transiente Fehler erkennen und behandeln: Zeitüberschreitung, Rate Limits, Überlastung
  • Validierungsfehler sauber zurückgeben
  • Business-Logic-Fehler modellieren
  • Permission Failures unterscheiden
  • Zugriffsfehler von gültigen leeren Ergebnissen trennen
  • Eindeutig unterscheidbare Fehlerantworten entwerfen, z. B. is_error im Werkzeugergebnis
  • Retry-Strategien passend zum Fehlertyp definieren
  • Fehlerkontext für nachgelagerte Agenten erhalten
  • Unnötige Wiederholungen und Retry-Schleifen vermeiden
MCP-Konfiguration zwischen Projekt und Benutzer sauber organisieren
  • Projektweite MCP-Konfiguration in .mcp.json verstehen
  • Benutzerbezogene und lokale MCP-Konfiguration einordnen
  • Zuständigkeiten der Konfigurationsebenen trennen
  • Teamweit benötigte Serverzugriffe planen: Umgebungsvariablen statt Zugangsdaten im Repository
  • Persönliche Entwicklungswerkzeuge abgrenzen
  • Fehlenden MCP-Server-Zugriff diagnostizieren: /mcp, Freigabe projektweiter Server, Anmeldung
  • Konfigurationskonflikte erkennen
  • Reproduzierbare Setups für Teams entwickeln
Tool Scoping und Agentenrollen präzise zuschneiden
  • Auswirkungen zu großer Werkzeugmengen verstehen: Fehlauswahl und Kontextverbrauch
  • Sinnvolle Werkzeuganzahl pro Agent bestimmen
  • Werkzeuge nach Agentenrolle zuschneiden: tools bzw. disallowedTools; allowedTools gibt nur frei, schränkt nicht ein
  • Verantwortungsbereiche voneinander trennen
  • Spezialagenten statt Universalagenten entwerfen
  • Werkzeugüberschneidungen reduzieren
  • Least Capability als Designprinzip nutzen
  • Agentenrollen für Wartbarkeit und Skalierung strukturieren
  • Werkzeugsuche mit Laden bei Bedarf, wenn viele MCP-Werkzeuge unvermeidbar sind
CLAUDE.md-Hierarchie für konsistente Entwicklungsworkflows nutzen
  • Einführung in die CLAUDE.md-Hierarchie: Organisation, Benutzer, Projekt, Unterverzeichnis
  • Projektweite Konventionen definieren
  • Verzeichnisspezifische Regeln einsetzen
  • Benutzerbezogene Vorgaben verwalten
  • Gültigkeitsbereiche verschiedener Ebenen verstehen: was immer, was erst beim Zugriff geladen wird
  • Teamstandards konsistent abbilden
  • Ignorierte Konventionen diagnostizieren
  • Widersprüchliche Instruktionen erkennen
  • Konfigurationsstrukturen für größere Repositories und Monorepos planen
  • Wiederverwendung über @-Importe statt kopierter Abschnitte
Agent Skills entwickeln, strukturieren und skalieren
  • CLAUDE.md und Agent Skills unterscheiden
  • Unterschiedliche Lademechanismen verstehen: immer geladen gegenüber bei Bedarf über die Beschreibung
  • Universelle Standards richtig platzieren
  • Aufgabenspezifische Workflows modularisieren
  • Grundlagen von Agent Skills: SKILL.md, Frontmatter, Skripte und Referenzdateien
  • Skills erstellen und strukturieren
  • Passende Einsatzgebiete identifizieren
  • Skills mit Subagents, Hooks und Slash-Befehlen vergleichen
  • Konfiguration fortgeschrittener Skills: erlaubte Werkzeuge, Modell, Aufruf nur durch Menschen
  • Skill-Landschaften für größere Teams skalieren: Plugins und Marktplätze
  • Skills im Agent SDK und über die API wiederverwenden
Context Fork und pfadspezifische Regeln gezielt einsetzen
  • context: fork verstehen: Skill läuft in eigenem Subagent-Kontext
  • Geeignete Einsatzszenarien erkennen
  • Pfadspezifische Regeln in .claude/rules/ einführen
  • Path Specific Rules von CLAUDE.md in Unterverzeichnissen unterscheiden
  • Kontextvererbung kontrollieren
  • Auswirkungen auf das Token-Budget bewerten
  • Regeln nur dort laden, wo sie relevant sind
  • Große Codebasen kontextbewusst strukturieren
Claude Code über CLI-Flags und CI/CD automatisieren
  • Bedeutung des Flags -p: einmaliger, nicht interaktiver Lauf
  • Nicht interaktive Aufrufe planen: Rechte, Werkzeuge und Rundenlimit per Flag festlegen
  • Claude Code in CI/CD-Pipelines integrieren: GitHub Actions, GitLab CI/CD (Beta)
  • Automatisierte Prüfprozesse gestalten
  • Reproduzierbare Prompt-Abläufe entwickeln: Prompt-Dateien versionieren, Konfiguration fixieren
  • Ausgaben für nachgelagerte Schritte nutzbar machen: --output-format json und stream-json
  • Fehlerzustände in Pipelines behandeln: Exit-Codes, Zeitlimits, Wiederaufnahme
  • Kontrollmechanismen für automatisierte Agentenläufe einbauen
  • Vom CLI-Aufruf zum Agent SDK: dieselben Werkzeuge programmatisch in Python oder TypeScript
Match Criteria und Few-Shot-Beispiele präzise formulieren
  • Grenzen subjektiver Confidence-Formulierungen verstehen
  • Explizite Match Criteria definieren
  • Positive Trefferbedingungen beschreiben
  • Non-Matches eindeutig formulieren
  • Edge Cases systematisch erfassen
  • Few-Shot-Beispiele gezielt einsetzen
  • Geeignete Anzahl von Beispielen bestimmen
  • Entscheidungslogik statt bloßer Antworten demonstrieren
  • Beispiele auf reale Grenzfälle ausrichten
  • Kriterien mit einem Evaluationsdatensatz messen statt nach Gefühl nachschärfen
JSON Schema und Structured Output zuverlässig einsetzen
  • Strukturierte Ausgaben mit tool_use und Eingabeschema gestalten
  • JSON Schema zur Syntaxkontrolle einsetzen; Structured Outputs garantieren schemakonforme Antworten
  • Pflichtfelder sinnvoll definieren
  • Risiken erfundener Werte verstehen
  • Empty Field Fabrication erkennen
  • Optionale Felder gezielt nutzen
  • Nullable Fields korrekt modellieren
  • Enum-Werte bei Mehrdeutigkeit einsetzen, mit Ausweichwert wie unklar
  • Schema-Design und fachliche Validierung kombinieren
  • Strukturierte Ausgabe im headless Lauf und im Agent SDK
API-Auswahl zwischen Kosten, Latenz und Durchsatz treffen
  • Synchrone API-Aufrufe einordnen
  • Geeignete Szenarien für synchrone Verarbeitung
  • Message Batches API verstehen: asynchron, deutlich günstiger, Ergebnis später
  • Batch-Verarbeitung wirtschaftlich einsetzen
  • Kosten gegen Latenz abwägen
  • Durchsatzanforderungen und Rate Limits berücksichtigen
  • Nutzererwartungen in die Architekturentscheidung einbeziehen
  • Unterschiedliche Verarbeitungspfade kombinieren
  • Prompt Caching für wiederkehrende Systemprompts und Werkzeugdefinitionen
Context Window Management für lange und komplexe Aufgaben
  • Strategien für zuverlässiges Context Management
  • Progressive Summarization kritisch bewerten
  • Detailverlust über lange Abläufe erkennen, auch nach automatischer Compaction
  • Case-Facts-Blöcke aufbauen: unveränderliche Fakten getrennt vom Verlauf
  • Das Lost-in-the-Middle-Problem verstehen
  • Schlüsselerkenntnisse an prominenter Stelle platzieren
  • Strukturierte Tags zur Orientierung nutzen
  • Ausführliche Werkzeugergebnisse kürzen
  • Relevanz und Vollständigkeit austarieren
  • Lang laufende Agentenprozesse stabilisieren
  • Zustand außerhalb des Kontexts halten: Notizdateien, Memory-Werkzeug, Fortschrittsprotokoll
Eskalationstrigger für Human-in-the-Loop-Prozesse definieren
  • Direkte menschliche Anfragen als Trigger erkennen
  • Authority Gaps identifizieren
  • Verification Flags korrekt behandeln
  • Frustration von echter Eskalationsnotwendigkeit unterscheiden
  • Komplexität nicht automatisch mit Eskalation gleichsetzen
  • Frustrierte Kund:innen bei einfachen Anliegen sinnvoll führen
  • Sofortige Eskalationsfälle definieren
  • Untersuchungsbedarf vor Eskalation bewerten
  • Human-in-the-Loop-Regeln nachvollziehbar gestalten
  • Übergabe an Menschen mit vollständigem Fallprotokoll statt Rohverlauf
Fehlerkontext in Multi-Agenten-Systemen bewahren
  • Strukturierten Fehlerkontext modellieren
  • Fehler zwischen Agenten weiterreichen
  • Bereits getestete Ansätze dokumentieren
  • Alternative Vorgehensweisen sichtbar machen
  • Wiederholung gescheiterter Strategien verhindern
  • Fehlerursachen von Symptomen trennen
  • Frühzeitig alternative Pfade aktivieren
  • Nicht bis zur vollständigen Retry-Erschöpfung warten
  • Multi-Agenten-Systeme aus Fehlschlägen handlungsfähiger machen
  • Läufe beobachtbar machen: Traces je Agent und Werkzeugaufruf, Auswertung von Fehlschlägen
Claude Code und Agent SDK im Betrieb absichern: Rechte, Fremdinhalte, Budgets
  • Werkzeugfreigaben im Agent SDK per Callback und Permission-Modus statt pauschaler Rechte
  • Claude Code headless in CI nur mit expliziter Werkzeugliste und ohne Schreibrecht auf geschützte Branches
  • Prompt Injection über MCP-Ergebnisse: Subagent mit Webzugriff erhält keine schreibenden Werkzeuge
  • Budgets je Lauf: maximale Runden, Kostenobergrenze, Abbruch mit Statusbericht an den Koordinator
  • Unbeaufsichtigte Läufe in Sandbox oder Container, jeder Werkzeugaufruf per Hook protokolliert
Praxisprojekt: Vorprüfung von Bauanträgen als Multi-Agenten-System
  • Koordinator verteilt einen Bauantrag an Subagenten für Vollständigkeit, Abstandsflächen und Stellplätze
  • Eigener MCP-Server liefert Bebauungsplan-Auszüge; Ergebnisse je Prüfung als JSON nach Schema
  • Gates und Hooks verhindern Bescheide ohne Sachbearbeitung; unklare Fälle eskalieren mit Fallprotokoll
  • Nächtliche Batch-Vorprüfung über die Pipeline, Kosten- und Fehlerauswertung am nächsten Morgen
Lernziele
  • Sie implementieren einen Agentic Loop mit korrekter Behandlung von stop_reason, Werkzeugergebnissen und Abbruchbedingungen
  • Sie entwerfen Hub-and-Spoke-Systeme mit vollständigen Übergaben, parallelen Subagenten und konsolidierten Ergebnissen
  • Sie schreiben Werkzeugbeschreibungen und Fehlerantworten, die Fehlauswahl und Retry-Schleifen messbar verringern
  • Sie verteilen Regeln passend auf CLAUDE.md-Ebenen, Skills, pfadspezifische Regeln und programmatische Gates
  • Sie automatisieren Claude Code in CI/CD mit strukturierter Ausgabe und wählen zwischen synchroner API und Batch-Verarbeitung
  • Sie halten lange Abläufe mit Case-Facts-Blöcken und Fehlerkontext stabil und definieren nachvollziehbare Eskalationstrigger
Zielgruppe
  • Erfahrene Entwickler:innen, Software-Architekt:innen und AI Engineers, die Agentensysteme mit Claude Code oder dem Agent SDK produktiv betreiben
  • DevOps- und Plattformteams, die Claude Code in Pipelines und automatisierte Prüfprozesse einbinden
  • Voraussetzungen: sichere Praxis mit Claude Code, Programmiererfahrung in Python oder TypeScript, Grundkenntnisse der Messages API

*) Die Inhalte werden individuell abgestimmt und mit Praxisbeispielen abgerundet.

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