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ChatGPT & Generative AI Schulung: Prompting bis OpenAI-API

Generative AI in der Praxis: von ChatGPT und Prompt Engineering bis KI-Agenten

Dauer: ab 1 Tag | Preis: ab 900 EUR (Netto) | Termin: Ganztägig + halbtägig

Generative AI von Grund auf: wie Sprachmodelle arbeiten, wie Sie ChatGPT für Text, Recherche, Daten und Bilder einsetzen und wie mit OpenAI-APIs, eigenen Daten, Agenten und lokalen LLMs eigene Anwendungen entstehen.

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Was steckt hinter ChatGPT, und wann braucht es API, eigene Daten oder Agenten?

ChatGPT ist für viele der Einstieg: einen Text zusammenfassen, eine Mail entwerfen, schnell etwas nachschlagen. Dieses Seminar führt von dort aus durch das gesamte Feld der Generative AI, vom Funktionsprinzip großer Sprachmodelle über systematisches Prompt Engineering bis zu programmierbaren Anwendungen mit den OpenAI-APIs, eigenen Wissensbeständen, Agenten und lokal betriebenen Modellen. Sie verstehen, warum Modelle halluzinieren, was Tokens und Kontextfenster bedeuten und wie Sie Ergebnisse so prüfen, dass Sie sie guten Gewissens weitergeben.

Die ersten Module bleiben bei ChatGPT als Arbeitsplatz: Modellwahl, Websuche, Deep Research, Projekte, Plugins als Nachfolger der eigenen GPTs und Datenschutzeinstellungen, danach Prompting, Alltagstexte, Recherche und Datenanalyse sowie Bilder und Videos. Dann wechselt die Perspektive zur Technik. Sie sehen, wie eine Anfrage an die Responses API aussieht, die zusammen mit der Conversations API seit der Abschaltung der Assistants API am 26.08.2026 die Grundlage für Assistenten mit Werkzeugen und Gesprächsverlauf bildet, wann Retrieval Augmented Generation, Context Augmented Generation oder Finetuning das Wissensproblem löst und wie ein Agent Werkzeuge über Function Calling aufruft.

Wie sich solche Anwendungen absichern lassen, behandelt ein separates Modul. API-Schlüssel gehören nicht in den Quellcode, Ausgabenlimits schützen vor Überraschungen auf der Rechnung, und Dokumente, die in eine Wissensbasis wandern, behalten ihre Zugriffsrechte. Wer vertrauliche Daten gar nicht aus dem Haus geben darf, erprobt dieselben Aufgaben mit einem lokalen LLM in LM Studio oder Ollama und vergleicht Qualität und Aufwand mit dem Cloud-Modell.

Programmierkenntnisse setzt das Seminar nicht voraus; die Code-Beispiele zur API lesen und verändern wir gemeinsam. Es versteht sich als breiter Überblick mit praktischen Übungen. Vertiefungen bieten die Seminare „ChatGPT für Fortgeschrittene“ für Workflows in der Wissensarbeit und „Agentic AI mit OpenAI“ für die Entwicklung von Agenten.

Prompt Engineering wird oft überschätzt und Kontext unterschätzt. Ein durchschnittlicher Prompt mit den richtigen drei Dokumenten schlägt fast immer den ausgefeilten Prompt ohne Material. Deshalb stelle ich früh die Frage, woher ein Sprachmodell sein Wissen für genau diese Aufgabe bekommt: aus dem Training, aus einer hochgeladenen Datei, aus einer Websuche oder aus einer Wissensbasis per RAG. Wer diese Frage beantworten kann, versteht auch, warum ein Modell halluziniert, wann ein lokales LLM genügt und wann sich der Aufwand für eine eigene API-Anwendung lohnt.
Themen und Inhalte für Ihre Beratung, Coaching, Workshop, Training, Schulung und Weiterbildung:

Generative AI in der Praxis: von ChatGPT und Prompt Engineering bis KI-Agenten

Generative AI verstehen: was hinter ChatGPT steckt
  • Generative AI, ChatGPT und Large Language Models: Begriffe sauber trennen
  • Vom Sprachmodell zur KI-Anwendung: Modell, Oberfläche, Werkzeuge, Daten
  • Tokens, Wahrscheinlichkeiten und wie eine Antwort Stück für Stück entsteht
  • Basismodelle, Assistenzmodelle und Reasoning-Modelle unterscheiden
  • Multimodale Modelle: Text, Bild, Audio und Dateien in einer Anfrage
  • Kontextfenster und ihre praktischen Grenzen bei langen Dokumenten
  • Wissensstand, Trainingsstichtag und Aktualität durch Websuche
  • Halluzinationen erkennen und Ergebnisse kritisch prüfen
  • Wie Modelle Werkzeuge einsetzen: Suche, Codeausführung, Bildgenerierung
  • ChatGPT, Claude, Gemini, Microsoft Copilot und Open-Weight-Modelle einordnen
ChatGPT als professionellen Arbeitsplatz einsetzen
  • Oberfläche, Modelle und zentrale Funktionen im Überblick
  • Modellwahl nach Aufgabe: schnelle Antwort oder gründliches Nachdenken
  • Sprache, Fotos und Dateien als Eingabe verwenden
  • Websuche gezielt in Arbeitsprozesse einbinden und Quellenangaben nutzen
  • Deep Research für umfangreiche Recherchen beauftragen
  • Schreibblöcke für längere Texte, Codeblöcke mit Vorschau (früher Canvas)
  • Projekte als strukturierte Arbeitsräume mit Dateien und Anweisungen aufbauen
  • Memory und Personalisierung bewusst einsetzen und kontrollieren
  • Plugins mit Skills für wiederkehrende Aufgaben erstellen und teilen, Nachfolger der eigenen GPTs (Ende geplant 11.12.2026)
  • Datenschutz: Datenkontrollen, temporäre Chats, Business-Arbeitsbereich
  • Apps (früher Konnektoren) und ChatGPT-Agent im Überblick, Vertiefung im Fortgeschrittenen-Seminar
Prompt Engineering: von der Frage zum belastbaren Arbeitsauftrag
  • Warum ein guter Prompt mehr ist als eine gute Frage
  • Ziel, Kontext, Rolle und gewünschtes Ergebnis festlegen
  • Ausgabeformat und Qualitätskriterien präzisieren: Länge, Gliederung, Tabelle
  • Komplexe Aufgaben in Teilschritte zerlegen
  • Rückfragen des Modells ausdrücklich anfordern, bevor es mit der Arbeit beginnt
  • Beispiele und Referenzergebnisse mitgeben (Few-Shot)
  • Prompts iterativ testen, Varianten vergleichen und verbessern
  • Wiederverwendbare Prompt-Vorlagen mit Platzhaltern entwickeln
  • Typische Prompt-Fehler: widersprüchliche Vorgaben, fehlender Kontext, zu viel auf einmal
  • Aus Einzelprompts systematische Arbeitsabläufe entwickeln
  • Reasoning-Modelle anders anleiten: Ziel und Prüfkriterien statt kleinteiliger Schrittfolge
ChatGPT für den produktiven Arbeitsalltag
  • Texte zusammenfassen und Informationen verdichten
  • E-Mails, Konzepte und Dokumente entwerfen
  • Bestehende Texte überarbeiten und korrigieren
  • Tonalität und Zielgruppenansprache verändern
  • Übersetzungen und sprachliche Anpassungen, Fachbegriffe gegenprüfen
  • Informationen aus umfangreichen Dokumenten und Verträgen extrahieren
  • Ideen strukturieren und Entscheidungsgrundlagen mit Pro und Contra entwickeln
  • Wiederkehrende Aufgaben mit Vorlagen und Projekten beschleunigen
  • Ergebnisse kontrollieren statt blind übernehmen: Fakten, Namen, Zahlen
  • Besprechungsnotizen und Transkripte zu Protokoll und Aufgabenliste verarbeiten
Recherche und Datenanalyse mit Generative AI
  • Klassische Websuche und Recherche mit Sprachmodellen unterscheiden
  • Komplexe Rechercheaufträge mit Umfang und Ergebnisstruktur formulieren
  • Deep Research sinnvoll einsetzen: wann es sich lohnt und wie viel Zeit es kostet
  • Quellen und Aussagen kritisch überprüfen
  • Strukturierte und unstrukturierte Daten analysieren
  • Informationen aus PDFs, Präsentationen und Scans extrahieren
  • Tabellen und Datensätze mit der Datenanalyse untersuchen
  • Diagramme und Visualisierungen erzeugen
  • Auffälligkeiten und Zusammenhänge identifizieren
  • Halluzinationen und Fehlinterpretationen bei Analysen erkennen, Rechenweg prüfen
Texte, Bilder und Videos mit generativer KI erstellen
  • Generative AI als Produktionspartner für Inhalte einsetzen
  • Content-Ideen, Themenplan und Redaktionsstruktur entwickeln
  • Blogartikel und Fachtexte vorbereiten und mit eigenem Fachwissen anreichern
  • Inhalte für Website, Newsletter und soziale Netzwerke transformieren
  • SEO-Aufgaben unterstützen: Suchintention, Gliederung, Meta-Texte
  • Bildprompts systematisch entwickeln
  • Bilder mit ChatGPT und anderen Generatoren erstellen
  • Vorhandene Bilder als visuellen Kontext verwenden
  • Bilder dialogorientiert verändern und verfeinern
  • Seitenverhältnisse, Komposition und Stil kontrollieren
  • Videogenerierung nach dem Aus von OpenAI Sora (App 04/2026, API 09/2026): Alternativen wie Gemini Omni Flash, Grenzen, Kosten
  • Nutzungsrechte und Kennzeichnung generierter Inhalte nach EU AI Act im Überblick
ChatGPT für Programmierung und Softwareentwicklung
  • Unterstützung mit und ohne Programmierkenntnisse: was realistisch ist
  • Anforderungen in umsetzbare Entwicklungsaufgaben übersetzen
  • Quellcode erzeugen und Zeile für Zeile erklären lassen
  • Bestehenden Code analysieren und dokumentieren
  • Fehler suchen: Fehlermeldungen und Stacktraces gemeinsam auswerten
  • Refactoring in kleinen Schritten, mit Tests vor dem Umbau
  • Anwendungen iterativ entwickeln, Code Blocks mit Vorschau für HTML und React
  • Tests und Validierung von Anfang an einbeziehen
  • GitHub Copilot, Codex und andere KI-Entwicklungsumgebungen einordnen
  • Grenzen von generiertem Code: veraltete APIs, erfundene Pakete, Sicherheitslücken
OpenAI-APIs und programmierbare KI-Anwendungen
  • ChatGPT oder API: Abrechnung, Datenverwendung, Möglichkeiten
  • Aufbau einer KI-gestützten Anwendung: Oberfläche, Backend, Modell, Daten
  • Requests und Responses: Aufbau einer Anfrage an die Responses API
  • Assistants API am 26.08.2026 abgeschaltet: Umstieg auf Responses und Conversations API
  • Authentifizierung mit API-Schlüsseln, Projekte und Schlüsselverwaltung
  • Systemanweisungen und dynamische Benutzereingaben sauber trennen
  • Einfache Chat-Anwendung mit Gesprächsverlauf entwickeln
  • Offizielle SDKs für Python und JavaScript verwenden
  • Modellparameter und Antwortverhalten steuern, strukturierte Ausgaben per JSON Schema
  • Eingebaute Werkzeuge der API: Websuche, Dateisuche, Codeausführung
  • Kosten, Rate Limits, Sicherheit und technische Grenzen berücksichtigen
  • KI-Funktionen in bestehende Anwendungen integrieren
Eigene Daten nutzen: RAG, CAG und Finetuning
  • Das Wissensproblem von Sprachmodellen verstehen
  • Externes Wissen gezielt in KI-Prozesse einbringen
  • Retrieval Augmented Generation: Zerlegen, Embeddings, Vektorsuche, Antwort mit Quelle
  • Context Augmented Generation einordnen: ganze Wissensbestände im Kontext statt Suche
  • Typische RAG-Architekturen: einfache Pipeline, Hybridsuche, Reranking
  • Eigene Dokumente als Wissensbasis: Formate, Aufbereitung, Aktualisierung
  • RAG und CAG mit reinem Prompting vergleichen
  • Finetuning verstehen und sinnvoll abgrenzen
  • Entscheidungskriterien für RAG, CAG und Finetuning: Aktualität, Datenmenge, Kosten, Pflege
  • No-Code-Workflows für wissensbasierte Anwendungen kennenlernen
  • Antwortqualität einer Wissensbasis mit Testfragen und erwarteten Antworten messen
KI-Agenten und intelligente Automatisierung
  • Von der Antwort zur selbstständigen Aufgabenbearbeitung
  • Automatisierung und Agent unterscheiden: feste Abfolge gegenüber Entscheidungsschleife
  • Ziele, Kontext, Werkzeuge und Aktionen eines Agenten
  • Tool Use und Function Calling verstehen
  • Mehrstufige Aufgaben durch ein Modell bearbeiten lassen
  • Agentische Workflows planen: Schritte, Übergaben, Abbruchbedingungen
  • No-Code-Automatisierung mit n8n einordnen
  • Agenten programmatisch entwickeln: OpenAI Agents SDK im Überblick
  • Externe Werkzeuge und Datenquellen anbinden, Model Context Protocol (MCP)
  • LangChain, LangGraph und andere agentische Frameworks einordnen
  • Kontrolle, Fehlerbehandlung und menschliche Freigaben integrieren
Lokale LLMs und alternative KI-Plattformen
  • Gründe für den lokalen Betrieb: Datenhoheit, Kosten, Offline-Einsatz
  • Open-Weight-Modelle und kommerzielle Modelle vergleichen
  • Hardwareanforderungen verstehen: Grafikspeicher, Arbeitsspeicher, Apple Silicon
  • Quantisierung und Modellgrößen einordnen, GGUF-Dateien
  • Lokale Modelle mit LM Studio betreiben
  • Ollama als Alternative für Server und Kommandozeile
  • Datenschutz und Datenhoheit bewerten
  • Lokale Modelle programmatisch über eine OpenAI-kompatible Schnittstelle ansprechen
  • ChatGPT, Claude, Gemini und Microsoft Copilot im Vergleich
  • Cloud und lokale Modelle kombinieren
  • Das passende Modell für den jeweiligen Anwendungsfall auswählen
Vom KI-Experiment zum belastbaren Workflow
  • Geeignete Anwendungsfälle im eigenen Bereich identifizieren
  • Aufgaben nach Nutzen und Risiko priorisieren
  • Mensch und KI sinnvoll zusammenspielen lassen: wer entscheidet, wer prüft
  • Prompt, Werkzeug und Modell passend kombinieren
  • Ergebnisse durch Prüfmechanismen absichern
  • Wiederholbare Workflows statt Einzelprompts entwickeln
  • Automatisierungspotenziale erkennen
  • Datenschutz und sensible Informationen berücksichtigen
  • Grenzen und Risiken realistisch bewerten
  • Persönliche KI-Arbeitsabläufe für den eigenen Alltag entwickeln
  • KI-Kompetenz im Unternehmen: Art. 4 EU AI Act nach dem Digital Omnibus im Überblick
Generative AI absichern: Schlüssel, Kosten, Wissensbasis
  • API-Schlüssel je Projekt anlegen, im Secret-Speicher halten und nie ins Frontend geben
  • Ausgabenlimits und Benachrichtigungen für das API-Projekt einrichten
  • RAG-Wissensbasis nur mit den Leserechten der fragenden Person durchsuchen
  • Versteckte Anweisungen in hochgeladenen Dokumenten als Prompt-Injection-Testfall aufnehmen
  • Personenbezogene Daten vor dem API-Aufruf entfernen oder lokal mit LM Studio verarbeiten
  • Testfragen mit erwarteten Antworten nach jeder Prompt- oder Modelländerung erneut laufen lassen
Praxisprojekt: Gästeanfragen einer Touristinformation
  • Prompt-Vorlage für Antworten zu Unterkünften, Veranstaltungen und Anreise
  • Wissensbasis aus Gastgeberverzeichnis, Veranstaltungskalender und FAQ als RAG-Prototyp
  • Kleine Anwendung mit der Responses API, die Antwortentwürfe mit Quellenhinweis erstellt
  • Vergleich mit einem lokalen LLM und Freigabe durch das Team vor dem Versand
Lernziele
  • Sie erklären Tokens, Kontextfenster und Halluzinationen und leiten daraus Prüfschritte für Ergebnisse ab.
  • Sie formulieren Prompts mit Ziel, Kontext, Beispielen und Ausgabeformat und verbessern sie iterativ.
  • Sie setzen Websuche, Deep Research und Datenanalyse für Recherche- und Auswertungsaufgaben ein.
  • Sie lesen und erweitern eine einfache Anwendung, die die Responses API aufruft.
  • Sie wählen begründet zwischen Prompting, RAG, CAG und Finetuning.
  • Sie unterscheiden Automatisierung und Agent und bestimmen, wo menschliche Freigaben nötig sind.
  • Sie betreiben ein lokales LLM und vergleichen es mit einem Cloud-Modell.
Zielgruppe
  • Fach- und Führungskräfte, die Generative AI im eigenen Bereich einführen wollen
  • Einsteiger:innen mit technischem Interesse, die bis zur API und zu eigenen Daten vordringen möchten
  • Programmierkenntnisse sind hilfreich, aber keine Voraussetzung

*) Die Inhalte werden individuell abgestimmt und mit Praxisbeispielen abgerundet.

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