03.05.2021
Von Peter Hecker, Inhaber von HECKER CONSULTINGWie funktioniert ein Quantencomputer? Qubits, Verschränkung und Fehlerkorrektur erklärt, dazu Bauarten, Stand der Technik und Post-Quanten-Kryptografie.

Angenommen, Sie sollen den kürzesten Weg durch ein Labyrinth finden. Ein gewöhnlicher Computer probiert Gang für Gang aus, nur eben sehr schnell. Ein Quantencomputer geht anders vor: Er hält viele mögliche Wege gleichzeitig in der Schwebe und lässt sie so gegeneinander antreten, dass sich die falschen gegenseitig auslöschen und der richtige übrig bleibt. Das ist stark vereinfacht, trifft aber den Kern.
Quantencomputer gehören zu den Technologien, über die viel gesprochen und wenig verstanden wird. Die einen erwarten Wunderrechner, die alle Probleme auf einen Schlag lösen, die anderen halten das Ganze für teure Laborphysik ohne Nutzen. Beides ist falsch. Was ein Quantencomputer ist, wie er rechnet, was er kann und was nicht, und was er schon heute für die IT-Sicherheit in Unternehmen bedeutet, erklärt dieser Überblick.
Ein Quantencomputer ist ein Rechner, der Informationen nicht in Bits, sondern in Quantenbits verarbeitet, kurz Qubits. Er nutzt dabei Effekte der Quantenphysik, also der Physik der kleinsten Teilchen. Vier Begriffe genügen, um das Prinzip zu verstehen:
Wichtig ist, was daraus nicht folgt: Ein Quantencomputer probiert nicht einfach alle Lösungen parallel aus und liefert dann die beste. Am Ende jeder Rechnung steht eine Messung, und die liefert nur ein einziges Ergebnis. Ein Vorteil entsteht nur dort, wo ein cleverer Algorithmus die Interferenz so lenkt, dass dieses Ergebnis mit hoher Wahrscheinlichkeit das richtige ist. Deshalb ist ein Quantencomputer auch keine schnellere Version heutiger Rechner, sondern ein Spezialwerkzeug für bestimmte Aufgaben.
Ein klassischer Prozessor arbeitet mit Logikgattern, die Bits verknüpfen, etwa „und“ oder „oder“. Ein Quantencomputer hat ebenfalls Gatter, nur dass sie die Zustände der Qubits drehen, überlagern oder verschränken. Eine Folge solcher Gatter nennt man Quantenschaltkreis. Programmiert wird er heute fast immer über Software-Bibliotheken wie Qiskit von IBM oder Cirq von Google, die von einem gewöhnlichen Rechner aus Aufträge an die Quantenhardware schicken.
Der Ablauf ist dabei fast immer hybrid: Ein klassischer Computer bereitet die Aufgabe vor, der Quantenprozessor rechnet den Teil, bei dem er stark ist, und das Ergebnis wird wieder klassisch ausgewertet. Weil jede einzelne Messung zufällig ausfällt, wird ein Schaltkreis oft tausendfach wiederholt, bis sich eine Häufung zeigt. Die meisten Nutzer greifen über die Cloud darauf zu – IBM, Amazon (Braket) und Microsoft (Azure Quantum) bieten solche Zugänge an, Google bislang nur einem ausgewählten Kreis von Forschungsgruppen. Einen Quantencomputer im eigenen Serverraum braucht praktisch kein Unternehmen.
Die Idee selbst ist älter, als viele denken. 1980 beschrieb Paul Benioff ein quantenmechanisches Modell eines Computers. Richard Feynman argumentierte Anfang der 1980er-Jahre, dass sich Quantensysteme auf klassischen Rechnern nicht effizient simulieren lassen, und schlug vor, dafür Rechner zu bauen, die selbst nach Quantenregeln arbeiten. David Deutsch beschrieb 1985 den universellen Quantencomputer. 1994 folgte der Algorithmus von Peter Shor, der große Zahlen in ihre Primfaktoren zerlegen kann, 1996 der Suchalgorithmus von Lov Grover. Seitdem ist klar, dass Quantencomputer nicht nur Physikern nützen, sondern auch die Kryptografie betreffen.
Die ehrliche Antwort lautet: Für die allermeisten Aufgaben im Büro, in der Buchhaltung oder im Webshop wird ein Quantencomputer nie schneller sein als ein normaler Rechner. Textverarbeitung, Datenbanken, Videostreaming oder das Training großer Sprachmodelle laufen auf klassischer Hardware und werden das auch weiter tun. Vorteile erwartet die Forschung vor allem in vier Feldern:
Überschätzt wird vor allem das Bild vom Alleskönner. Wer liest, ein Quantencomputer werde „Big Data“ oder 5G-Netze beschleunigen, sollte skeptisch sein: Das Einlesen großer Datenmengen in einen Quantenzustand ist selbst ein Engpass. Unterschätzt wird dagegen das Thema Sicherheit, denn hier entsteht schon heute Handlungsbedarf, obwohl der passende Rechner noch gar nicht existiert.
Anders als bei klassischen Chips hat sich noch keine Technik durchgesetzt. Mehrere Ansätze konkurrieren, jeder mit eigenen Stärken:
Winzige Stromkreise, die auf Temperaturen knapp über dem absoluten Nullpunkt gekühlt werden. IBM, Google, Rigetti und das finnische Unternehmen IQM setzen darauf. Die Rechenschritte sind sehr schnell, die Qubits aber empfindlich, und die Kühlung in großen Kryostaten ist aufwendig.
Einzelne elektrisch geladene Atome werden in elektromagnetischen Feldern festgehalten und mit Lasern gesteuert. Quantinuum und IonQ sind bekannte Anbieter, in Europa unter anderem AQT aus Innsbruck. Ionen-Qubits gelten als besonders präzise, rechnen aber langsamer.
Ungeladene Atome werden mit Laserstrahlen, sogenannten optischen Pinzetten, in Gittern angeordnet. Dieser Ansatz lässt sich vergleichsweise gut auf viele Qubits erweitern. Dazu gehören Pasqal aus Frankreich, planqc aus Garching sowie QuEra und Atom Computing aus den USA.
Photonische Rechner arbeiten mit Lichtteilchen (etwa PsiQuantum, Xanadu); ein Teil der Technik läuft bei Raumtemperatur, die Detektoren für die einzelnen Photonen müssen aber gekühlt werden. Intel forscht an Spin-Qubits in Silizium, die sich mit Methoden der Chipfertigung herstellen lassen. Microsoft verfolgt mit topologischen Qubits einen besonders ungewöhnlichen Weg und stellte 2025 den Chip „Majorana 1“ vor; in der Fachwelt ist umstritten, wie weit dieser Ansatz tatsächlich ist.
D-Wave aus Kanada verkaufte ab 2011 als erstes Unternehmen kommerzielle Quantenrechner. Diese sogenannten Annealer sind keine universellen Quantencomputer, sondern auf eine bestimmte Art von Optimierungsproblemen zugeschnitten. In Vergleichen werden sie deshalb oft getrennt betrachtet.
Qubits sind extrem störanfällig. Wärme, Vibrationen oder elektromagnetisches Rauschen bringen ihre Überlagerung schon nach Sekundenbruchteilen durcheinander. Fachleute nennen das Dekohärenz. Jede Rechenoperation hat zudem eine kleine Fehlerquote. Bei einigen Dutzend Schritten fällt das kaum ins Gewicht, bei Millionen Schritten wird das Ergebnis zu Rauschen.
Die Lösung heißt Quantenfehlerkorrektur: Viele physikalische Qubits bilden gemeinsam ein logisches Qubit, dessen Fehler laufend erkannt und ausgeglichen werden. Das funktioniert aber nur, wenn die einzelnen Qubits schon gut genug sind – sonst schafft jedes zusätzliche Qubit mehr Fehler, als es korrigiert. Je nach Verfahren und Fehlerrate braucht ein logisches Qubit Dutzende bis über tausend physikalische Qubits.
Daraus folgt eine Faustregel für Pressemitteilungen: Die bloße Zahl der Qubits sagt wenig. Entscheidend ist, wie fehlerarm sie arbeiten und wie viele logische Qubits daraus entstehen. Ein Rechner mit 100 sehr guten Qubits kann nützlicher sein als einer mit 1.000 schlechten.
Die heutigen Geräte ordnet die Fachwelt meist als NISQ-Rechner ein, nach dem englischen Begriff „Noisy Intermediate-Scale Quantum“: Sie haben einige Dutzend bis über tausend Qubits, sind aber noch so fehleranfällig, dass sie keine langen Rechnungen durchhalten. Die wichtigsten Etappen der letzten Jahre:
Firmenfahrpläne sind Absichtserklärungen, keine Liefertermine. Realistisch ist: Erste wirklich nützliche Anwendungen werden in der Chemie- und Materialforschung erwartet, voraussichtlich in diesem Jahrzehnt oder Anfang des nächsten. Wann ein Rechner existiert, der RSA in der Praxis bricht, weiß niemand genau. Die Schätzungen dafür, wie viele Qubits nötig wären, sind in den vergangenen Jahren allerdings deutlich gesunken.
Auch die Marktprognosen von damals lohnen einen kritischen Blick. Ein Ende 2020 veröffentlichter Bericht von Inside Quantum Technology sagte für 2026 einen Markt von 2,2 Milliarden Dollar und rund 180 installierte Quantencomputer voraus, der Großteil der Umsätze über Cloud-Zugänge. Solche Zahlen gehen zwischen Analysten weit auseinander und taugen eher als Stimmungsbild denn als Planungsgrundlage. Zutreffend war die Richtung: Unternehmen mieten Rechenzeit in der Cloud, statt eigene Anlagen zu kaufen.
Hier wird das Thema für jedes Unternehmen konkret. Fast jede sichere Verbindung im Internet, jede digitale Signatur und viele VPN-Zugänge beruhen auf Public-Key-Verfahren wie RSA oder elliptischen Kurven. Ihre Sicherheit hängt daran, dass bestimmte mathematische Aufgaben, etwa das Zerlegen sehr großer Zahlen in Primfaktoren, für klassische Rechner praktisch unlösbar sind. Ein ausreichend großer, fehlerkorrigierter Quantencomputer könnte sie mit dem Shor-Algorithmus lösen.
Anders sieht es bei symmetrischen Verfahren wie AES aus, mit denen etwa Festplatten oder die eigentlichen Datenströme verschlüsselt werden. Der Grover-Algorithmus verschafft einem Angreifer hier nur einen begrenzten Vorteil. AES bleibt mit ausreichender Schlüssellänge sicher; für langfristigen Schutz rät das BSI zu 256-Bit-Schlüsseln.
Warum das schon heute wichtig ist, obwohl es den passenden Rechner noch nicht gibt? Wegen einer Strategie, die unter dem Schlagwort „Store now, decrypt later“ bekannt ist: Angreifer zeichnen verschlüsselte Daten heute auf und entschlüsseln sie, sobald es möglich ist. Für Daten, die noch in zehn oder fünfzehn Jahren vertraulich sein müssen – Patente, Gesundheitsdaten, Verträge, Personalakten –, läuft die Uhr also bereits.
Die Antwort heißt Post-Quanten-Kryptografie: neue Verfahren, die auf gewöhnlichen Computern laufen, aber auch Quantenangriffen standhalten sollen. Die US-Standardisierungsbehörde NIST hat im August 2024 die ersten Standards veröffentlicht, darunter ML-KEM für den Schlüsselaustausch und ML-DSA für digitale Signaturen.
Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) empfiehlt in seiner Technischen Richtlinie TR-02102-1, Post-Quanten-Verfahren vorerst hybrid einzusetzen, also in Kombination mit einem bewährten klassischen Verfahren. So bleibt eine Verbindung sicher, selbst wenn sich eines der beiden Verfahren später als schwach erweist. Die EU-Mitgliedstaaten haben im Juni 2025 einen gemeinsamen Fahrplan vorgelegt: Der Umstieg soll bis Ende 2026 beginnen, für Anwendungen mit hohem Risiko bis Ende 2030 abgeschlossen sein und für die übrigen möglichst bis 2035.
Für Unternehmen bedeutet das in der Praxis vor allem Bestandsaufnahme. Wo werden welche Verfahren eingesetzt, in Webservern, VPN, E-Mail-Verschlüsselung, Signaturen, eingebetteten Geräten? Welche Daten müssen wie lange geschützt bleiben? Und lässt sich die Kryptografie in den eigenen Systemen austauschen, ohne alles neu zu bauen? Fachleute sprechen von Krypto-Agilität. Wer hier Unterstützung sucht, findet sie im Themenbereich Cybersicherheit; einen Einstieg für die Leitungsebene bietet der Vortrag Kryptographie für Entscheider und Führungskräfte.
Nicht zu verwechseln ist das mit der Quantenkommunikation. Bei der Quantenschlüsselverteilung (Quantum Key Distribution, QKD) werden Schlüssel über einzelne Lichtteilchen ausgetauscht; jeder Lauschversuch würde sich bemerkbar machen. Das ist physikalisch elegant, braucht aber spezielle Glasfaser- oder Satellitenverbindungen. Das BSI hält QKD derzeit aus Sicherheitssicht nicht für einsatzreif, sieht sie allenfalls für spezielle Anwendungsfälle und spricht keine Empfehlung dafür aus – die Antwort auf Quantenangriffe bleibt die Post-Quanten-Kryptografie.
Die USA und China investieren am meisten, doch Europa ist im Feld gut vertreten, vor allem in der Forschung und bei Start-ups. Die Bundesregierung stellte 2020 im Konjunktur- und Zukunftspaket rund zwei Milliarden Euro für Quantentechnologien bereit und legte 2023 ein Handlungskonzept Quantentechnologien vor. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) vergibt mit seiner Quantencomputing-Initiative Aufträge an Unternehmen, die Rechner und Software entwickeln.
Auch die Infrastruktur wächst. IBM betreibt seit 2021 ein Quantensystem in Ehningen bei Stuttgart und hat dort 2024 ein europäisches Quanten-Rechenzentrum eröffnet. Das Forschungszentrum Jülich und das Leibniz-Rechenzentrum in Garching binden Quantenrechner an ihre Supercomputer an, auch im Rahmen der europäischen Initiative EuroHPC. Auf EU-Ebene läuft seit 2018 das Quantum-Flagship-Programm; 2025 hat die EU-Kommission eine eigene Quantenstrategie vorgestellt.
Frankreich, die Niederlande, Finnland und das Vereinigte Königreich haben eigene nationale Programme und eine lebendige Start-up-Szene. Für den Mittelstand ist das eine gute Nachricht: Zugang zu Quantenrechnern, Forschungsprojekten und Fachleuten gibt es nicht nur über die großen US-Konzerne.
Meine Einschätzung: Einen eigenen Quantencomputer brauchen Sie nicht, und für die meisten Unternehmen lohnt es sich derzeit auch nicht, eigene Quantenalgorithmen zu entwickeln. Ausnahmen sind Chemie, Pharma, Materialforschung, Logistik mit sehr großen Planungsproblemen und die Finanzbranche – dort beobachten viele Häuser das Feld mit kleinen Teams, Pilotprojekten in der Cloud und Kooperationen mit Hochschulen.
Handeln sollten dagegen alle, bei der Verschlüsselung. Wer langlebige vertrauliche Daten hat oder Produkte mit langer Lebensdauer baut, etwa Maschinen, Fahrzeuge oder Medizintechnik, sollte das Thema Post-Quanten-Kryptografie in die eigene digitale Strategie aufnehmen und bei Herstellern nachfragen, wann ihre Produkte die neuen Verfahren unterstützen. Das ist weniger spektakulär als ein Quantenchip, aber der Teil der Quantenrevolution, der Sie mit Sicherheit betrifft.
Und schließlich lohnt der nüchterne Blick: Quantencomputing ist eine von mehreren Technologien, die die digitale Transformation in den kommenden Jahren prägen. Wer Ankündigungen einordnen kann, trifft bessere Entscheidungen, als wer jedem Rekord hinterherläuft.
Nein. Quantencomputer sind Spezialrechner für bestimmte mathematische und physikalische Aufgaben. Sie werden auf absehbare Zeit in Rechenzentren stehen und über die Cloud genutzt, ergänzend zu klassischen Rechnern.
Nein. Die heutigen Geräte sind dafür viel zu klein und zu fehleranfällig. Das Risiko liegt in der Zukunft, betrifft aber Daten, die schon heute abgefangen und gespeichert werden. Passwörter selbst werden in der Regel mit Hashverfahren geschützt, die von Quantencomputern ähnlich wenig profitieren wie AES.
Das hängt von der Aufgabe und der Qualität der Qubits ab. Für die Chemie-Simulation könnten einige hundert gute logische Qubits genügen, für das Brechen von RSA-2048 kam eine viel beachtete Schätzung von 2025 auf knapp eine Million verrauschter physikalischer Qubits, neuere Vorschläge mit anderen Fehlerkorrekturverfahren auf deutlich weniger. Heutige Geräte liegen weit darunter.
Die großen Anbieter rechnen Cloud-Zugänge nach Rechenzeit oder Ausführungen ab; für Lernzwecke gibt es teils kostenlose Kontingente auf kleineren Systemen und Simulatoren. Für ernsthafte Projekte sind Forschungskooperationen und Förderprogramme oft der bessere Einstieg.
Wir erweitern ständig unser Beratungsportfolio. Über 600 Beratungsleistungen haben wir für Sie im Programm. Selbstverständlich lassen sich die einzelnen Themen kombinieren. So erhalten Sie genau die Beratung, die Sie wünschen und brauchen.
Mehr IT-, Online-, Digital-Beratungsleistungen anzeigen >>Sie übersetzen den digitalen Wandel Ihres Geschäfts in wenige priorisierte Initiativen, klären Rollen und Verantwortung, gewinnen Teams für die Umsetzung und messen mit KPIs und OKRs, ob die Transformation tatsächlich wirkt.
Praxistipps für Projektleitungen und KMU: Sie gewinnen die Geschäftsführung, planen Umstellung und Datenübernahme, kommunizieren mit allen Beteiligten, messen den Erfolg und nutzen Chat, geteilte Dokumente und KI im Arbeitsalltag.
In einem Tag verstehen Inhaber:innen und Geschäftsführung von KMU, was künstliche Intelligenz für Innovation und Wachstum leisten kann, finden passende Anwendungsfälle für Ihr Unternehmen und planen die ersten Schritte.
Empowerment für die Generation 50+: Erfahrene Mitarbeitende arbeiten sicher mit E-Mail, Teams, Cloud-Ablage und KI-Assistenten, erkennen Betrugsversuche und bringen ihr Fachwissen in digitale Abläufe ihres KMU ein.
Sie verstehen in kompakter Form, wie eine Blockchain Vertrauen ohne Mittelsmann herstellt – mit Hashwerten, digitalen Signaturen und Konsensverfahren – und wo die Technik bei Energie, Skalierung und Recht an Grenzen stößt.
Sie verstehen, wie Blockchains Transaktionen ohne zentrale Stelle festhalten, ordnen Kryptowährungen, Stablecoins und Tokenisierung nüchtern ein und prüfen mit klaren Kriterien, ob ein Anwendungsfall in Ihrem Haus eine Blockchain wirklich braucht.
Vernetzte Geräte, Funkstandards, Plattformen und Dienste: Sie verstehen, wie ein IoT-System zusammenspielt, wählen Normen und Protokolle wie MQTT, Matter oder LoRaWAN passend aus und kennen die EU-Regeln für Sicherheit und Datenzugang.
Wie aus einem klassischen Produkt ein smartes wird: Sie verstehen IoT, digitalen Zwilling, Datenanalyse und KI, identifizieren den Wert für Kunden, entwerfen eine vernetzte Lösung und wählen ein tragfähiges Geschäftsmodell.
Mit Joget DX entstehen Prozess-Apps für Anträge, Freigaben und Fallbearbeitung – mit BPMN-Prozessen, Formularen, Fristen und Berechtigungen –, die Sie per Plugin erweitern, an Fachverfahren anbinden und im eigenen Haus betreiben.
Sie entwerfen Edge-Computing-Systeme, die Daten nahe an Maschinen, Fahrzeugen und Sensoren verarbeiten, mit der Cloud zusammenarbeiten und sich auch an Hunderten Standorten sicher verwalten und aktualisieren lassen.
Sie führen Menschen durch die Einführung neuer Systeme und Arbeitsweisen – von der Bewertung der Veränderungsbereitschaft über Begeisterung und Beteiligung bis zu neuen Gewohnheiten, die auch nach dem Projektende tragen.
Mit Reifegradanalyse, SWOT, Business Model Canvas, digitalem Leitbild und einem bewerteten Initiativen-Portfolio gestalten Sie die digitale Transformation als steuerbaren Prozess – mit Roadmap und Personalentwicklungsagenda.
Sie bestimmen, welche Kultur Ihr Unternehmen prägt, wählen einen Weg zur agilen Arbeitsweise, der an diese Kultur anknüpft, und erkennen die Fallstricke, an denen unternehmensweite Agilität häufig hängen bleibt.
Sie ordnen Künstliche Intelligenz, Internet der Dinge, Robotik und Blockchain nach Reifegrad und Geschäftsnutzen ein, erkennen ihre Wechselwirkungen und leiten daraus Prioritäten für die digitale Strategie ab.
Sie bringen das Personalwesen an den Tisch der digitalen Transformation: mit einer Employee-Experience-Strategie, neuen Wegen in Recruiting, Lernen und Leistungsgesprächen und einer Personalarbeit, die selbst digital und datenkundig arbeitet.
Sie verstehen, was RPA leistet und wo seine Grenzen liegen, wählen geeignete Prozesse aus, rechnen Nutzen und Betriebskosten ehrlich durch und verankern die Automatisierung so, dass sie über das Pilotprojekt hinaus trägt.
Kompakt für Entscheider:innen in KMU: Sie unterscheiden Digitalisierung von digitaler Transformation, schätzen die digitale Reife Ihres Unternehmens ein, kennen die kritischen Erfolgsfaktoren und gehen mit einem Fahrplan für das nächste Jahr nach Hause.
Aktuelle und interessante Themen und Beiträge für Sie zusammengetragen und aufbereitet.
Was digitale Transformation im Vertrieb bedeutet und wie Sie in sechs Schritten vorgehen: Kundenreise, CRM und Datenbasis, digitale Kanäle und Social Selling, Automatisierung und KI, Kennzahlen sowie Team und Weiterbildung.
Alle reden von Best Practices – aber was, wenn genau sie uns am echten Fortschritt hindern? Dieser Artikel zeigt, warum Unternehmen erfolgreich sind, weil sie Konventionen brechen. Statt sicherer Rezepte braucht es Mut zum radikalen Neudenken, Experimentierfreude und eine Kultur des Andersmachens. Wer nur kopiert, wird nie führen - wer Neues wagt, kann Märkte verändern. Ein Weckruf für alle, die mehr wollen als Durchschnitt.
Die digitale Transformation ist essentiell für Unternehmen, wird jedoch oft durch Java-Bestandssoftware gebremst, die Ressourcen bindet und Innovationen verzögert. Ein spezialisiertes Java-Legacy-Special-Forces-Team, das sich auf Wartung und Modernisierung dieser Systeme konzentriert, kann Abhilfe schaffen, indem es interne Kapazitäten freisetzt und die digitale Transformation beschleunigt. Fallstudien belegen die Effektivität dieser Strategie, die Unternehmen agiler macht und ihre Wettbewerbsfähigkeit steigert.
Digitalisierungspotenziale finden Sie nicht auf der Messe, sondern in den eigenen Abläufen: Prozesse aufnehmen, Schmerzpunkte sammeln, Daten prüfen, nach Nutzen und Aufwand bewerten – und mit Quick Wins starten.
Was digitale Transformation im Unternehmen bedeutet und wie KMU sie angehen: sieben praktische Schritte von der Bestandsaufnahme bis zur Messung, typische Hürden, Förderung und Beispiele aus deutschen Unternehmen.
Von KI im Einzelhandel über Metaverse und Web3 bis zu Quantentechnik und humanoiden Robotern: zehn Technologietrends, die im Dezember 2022 für 2023 erwartet wurden – als Rückblick verständlich erklärt.
Cobots in der Montage, Fahrroboter im Lager, Melkroboter im Stall, Botenroboter in der Klinik: Beispiele, wo Menschen und Roboter heute zusammenarbeiten, wie das sicher geht und was KI daran ändert.
Was technische Fähigkeiten sind, wie sie sich von technischen Kompetenzen und Soft Skills unterscheiden, Beispiele aus sechs Berufsfeldern und ein Lernweg in sechs Schritten – vom Praxisprojekt bis zur geförderten Weiterbildung.
Welche zehn Kompetenzen ein Unternehmen für die digitale Transformation braucht – von Führung und digitaler Urteilskraft über Veränderungsmanagement bis zur Übersetzung zwischen IT und Fachbereich – und wie Sie den Bedarf im eigenen Haus ermitteln.
Web3 verspricht ein Internet ohne Mittelsmänner auf Basis der Blockchain. Sie erfahren, wie Blockchain, Mining, Proof of Stake, Token, Wallets, Smart Contracts und DAOs funktionieren und was von der Vision heute trägt.
Cloud, 5G, Quantencomputer, KI, Metaverse, NFTs und Gen-Editierung: die zehn Techniktrends, die im März 2022 als prägend galten – als Rückblick aus damaliger Sicht und verständlich erklärt.
Die wichtigsten Trends im Jahr 2022 werden sich auf die Konvergenz von Technologien konzentrieren, da Werkzeuge entstehen, mit denen sie sich auf neue und erstaunliche Weise kombinieren lassen.
Der Weg zu einer erfolgreichen Digitalen Transformation. Das Wort "digitale Transformation" wird heutzutage viel verwendet! In den letzten Jahren hat fast jedes große Unternehmen seine Geschäftsprozesse, Kultur und Kundenerfahrungen neu erfunden, indem es digitale Technologien einsetzt. Denn, die digitale Transformation ist das Versprechen von weniger Silos und mehr Zusammenarbeit, von schnellerem Wachstum und größeren Einnahmen.